Die „Geißlerspiele“ (Deutschlandfunk) oder wie sich der Geißlersche Moderationsstil auf Unternehmen der Wirtschaft übertragen lässt

In den Schlichterspruch von Heiner Geißler in Sachen „Stuttgart 21“ im November letzten Jahres wurden viele Hoffnungen gesetzt: die der Gegner, dass sie endlich gehört und nicht mehr ignoriert werden und die der Befürworter, dass man endlich weitermachen und den Bau voranbringen könne. Der 80-Jährige leitet souverän die Diskussion, fragt, fasst zusammen, legt dar, fragt wieder. Er will beide Seiten hören und wirklich verstehen und ist damit mitten drin im Harvard-Konzept: Hart in der Sache, weich zur Person. Dabei lobt und kritisiert er ebenso beide Seiten, wie er sich gegen das Kauderwelsch der Experten wehrt. Denn er versteht sich auch als „Anwalt des Publikums“, das gefälligst verstehen soll, worum es eigentlich geht.

Was ist es eigentlich, was Herr Geißler gemacht hat?  Weiterlesen